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Lineup SNuT2006:
URMA
(Rock)
Musikalische
Spuren aus Rumänien: Urma (Urma auf deutsch: Spur)
sind die Akustik Rock-Helden Rumäniens schlechthin und in ihrer Heimat
wahre Chartsstürmer. Mani Gutau (Gesang & Gitarre),
Dan Byron (Querflöte, Gitarre & Gesang), Laurentiu Zmau (Schlagzeug),
Sorin Erhan (Bass), Felix Moldovan (Percussion, beim SNT wird die Percussion
von Markus Schumacher (Al awala) übernommmen) und Costin Bodea (Keyboards)
zeigen nicht nur auf dem CD-Cover des aktuellen Albums „Anger As
A Gift“ Flagge, auf dem Farbbeutel-Katapulte den alten Palast des
Diktators Ceausescu schwer unter Beschuss nehmen, auch auf der ganz neuen
Live-DVD wird die Energie und Explosivität der Rumänen mehr
als deutlich. Urma begeistern mit ihrer musikalischen Revolution mittlerweile
schon weit über ihre Landesgrenzen hinaus. URMA’s
Debütalbum "Nomad Rhymes" schoss in Rumänien 2004
sofort an die Spitze der Charts und ist mittlerweile in der dritten Auflage
ausverkauft. Durch die immense Nachfrage tourt URMA derzeit quer durch
Osteuropa und auch erste Auftritte in Deutschland haben gezeigt, dass
URMA einschlägt wie der Blitz! URMA spielten u.a. im letzten Jahr
beim legendären Stufstock-Festival, am Schwarzen Meer, vor 50.000
beigeisterten Fans ein viel umjubeltes Konzert. URMA präsentiert
Akustik Rock und ihre unglaubliche Bühnenpräsenz lassen den
Abend zum erstklassigen Live-Erlebnis werden! Sie setzen auf gradlinige
handgemachte Musik und Intensität – Ihre Musik ist ruhig und
gewaltig zugleich, und sie hinterlassen bei den Zuhörern eine Spur.......
Dub
Spencer & Trance Hill (Trance Reggae
Dub)
Trance Dub - bisher war diese Nische eher
Heim-Musikern mit Techno-Hintergrund vorbehalten, die in ihren Studios
spacige Trance Nummern mit Dubs für die Chill-Out Zones der Dance-Tempel
versahen. Drei Züricher stellen diese Angelegenheit nun auf den Kopf,
besser: auf die Füße. Nie zuvor war Trance Dub lebendiger,
erdiger, atmender... Das Trio Dub Spencer & Trance Hill steht für
einen instrumentalen Stilmix der atemberaubenden Sorte: Ambient, Trance,
Jazz, Reggae & Dub geben sich ein gleichberechtigtes Stelldichein.
(Auszug aus diesem
Interview)
Im
Jahre 2006 reiten die neuen Helden des Spaghetti-Westerns nicht über
lila Kuhweiden, sondern schlagen sich im 21. Jahrhundert mit ihrem Monsterdub
durch den urbanen Dschungel. Auch wer von den Schweizer Asphalt-Cowboys
schmalzige Country-Musik erwartet, sollte sich
vielmehr ins "Off" bewegen und wird spätestens dort zwischen
Space Echo und Plate Reverb bei dem Drop auf die "3" fündig.
So rollen Dub Spencer & Trance Hill entsprechend ihres Namens durch
Dub-Gefilde voll von schweren Reggaegrooves & spacigen Elektroklängen.
Alles getragen von einer pumpenden Bassline, die fast hypnotisch den Weg
zum Zentrum freiräumt und sanft den Magen streichelt. Dub Spencer
& Trance Hill spielen verschleppten, instrumentalen, ins Psychedelische
driftenden Reggae. Und sie spielen das Spiel mit den verwaschenen Grooves,
Leerstellen und Andeutungen virtuos und so aufregend laaangsam, dass sie
garantiert jedes Duell verlieren würden… Was sonst meist an
den Schaltern der Mischpulte inszeniert wird, spielen hier die drei hervorragenden
Instrumentalisten live. Virtuosität steht dabei nicht im Vordergrund:
hier fließt die Musik aus anderen Quellen! Geshuffeltes Schlagzeug,
warme Bassthemen mit Löchern an den richtigen Stellen, Klavier im
langsamen Gegentakt und viel, viel Echo. Wie Dub Spencer & Trance
Hill aber diese engen Vorgaben zu wilden Ritten in die Weite nützen,
ist bestaunenswert. Die Anfangs-Szene aus "Spiel mir das Lied vom
Tod", in der ein schlecht rasierter Typ lethargisch-cool mit einer
lästigen Fliege kämpft, würde passen. Wäre da nicht
dieser Schalk in ihrer Musik - diese lässige Freude am bloßen
Einfall. Dub Spencer & Trance Hill müssen den Vergleich „Scorn
meets King Tubby meets Joshua Redman“ nicht scheuen und spielen
live und im Effekt, ohne Playback-Spuren zwischen Raum und Zeit. Wo die
Schweizer Jungs anfangen zu dubben, wächst wenig Gras. Sie hinterlassen
einen wohltuenden Zustand der Verwirrung, in welchem die Seelen der Mitgereisten
auf dem Weg nach Hause entspannt weitergrooven - eine Klangerfahrung mit
suchterzeugenden
Nachwirkungen. Sechs Fäuste für ein Dub-Halleluja! Vor zehn
Jahren lernten sich die drei an der Musikhochschule Luzern kennen. Bereits
während ihrer Ausbildung standen sie in verschiedenen Bands gemeinsam
auf der Bühne: Niederer und Stalder waren zum Beispiel mit dem New
York-Schweizer Daniel Schnyder auf Tournee, während Pflugshaupt und
Stalder mit ihrer Elektro-Fusion-Combo KUBUS auf internationalen Jazzfestivals
die Bühne mit Living Colour oder Kroyt teilten. Adrian Pflugshaupt
verbrachte ein Studienjahr in Manhatten an der New School und wurde nach
seiner Rückkehr von der Presse als einer der vielversprechendsten
jungen Jazzmusiker der Schweiz gefeiert. Er spielte in zahlreichen Ländern
mit internationalen Größen wie Django Bates, George Gruntz
oder dem Gil Evans Orchestra. So ist es auch nicht verwunderlich, dass
sogar Udo Jürgens ihn für eine Tour in sein Orchester holte.
Neben dem Saxophon und dem Jazz interessierte sich Pflugshaupt schon früh
für elektronische Musik. Er tüftelte am Computer und entwickelte
sich zum gefragten Crack: mittlerweile programmiert er Plugins für
große Musik-Software-Konzerne. Christian Niederer vertiefte seine
Jazz-Studien am New Yorker Drummers Collective. Danach richtete er aber
seinen Fokus mehr und mehr auf groovebetonte Musik wie Funk und R&B
und tourte mit Funky Brotherhood und The Clients durch Europa. Dem Jazz
schwörte er aber nie ab, im Gegenteil: Als Komponist und Bandleader
von Tré gewann er kürzlich vom deutschen Jazzmagazin „Jazz
thing“ einen Plattendeal.
Das musikalische Arbeitsgebiet von Marcel Stalder gestaltete sich nach
Abschluss der Ausbildung sehr breit: er war Bassist der Schweizer HipHop-Crew
Wrecked Mob auf deren
Studio-Album, spielte in der Band von Ivo an vielen großen Openairs
und veröffentlichte mit der Jazz-Combo Gruppe - coole Homepage!
Bungalow
Bang Boys (Reggae)
Im Jahre 2002 trafen sich in Stuttgart acht Musiker
afrikanischer, französischer und deutscher Herkunft um einen Sound
zu kreieren, der nach Sommer, Strand und Party klingt, sich aber musikalisch
deutlich vom Sommerhit-Mainstream abhebt.
Im Pool der Bungalow Bang Boys vermengen sich Elemente
aus Reggae, Hip Hop, Afro, Rock, Ska und Jazz und schlagen Wellen, die
sowohl die Ohren als auch die Gelenkschmiere unterhalb der Kaumuskulatur
zum Vibration bringen.
Losgelöst von kategorischem Denken werden die
Stile wild aber stets respektvoll gemischt, um den Zuhörer in einen
wohltuenden Zustand des Staunens zu versetzen. Nichts für Puristen,
aber für solche, die sich gerne auf musikalisches Neuland tragen
lassen wollen. Hüftsteif wird keiner den Saal verlassen, wenn kraftvolle
Rhythmen und erdige Basslines den Roten Teppich für atemberaubende
Bläsersätze und hypnotisierende Keyboardsounds ausrollen. Den
nötigen Punch liefern die beiden charismatischen Sänger Halle
Ekane und Jean-Lin Laurouaa. Mit urwüchsiger afrikanischer Stimme
verpasst Halle den Songs das nötige Pathos, während Jean-Lin
mit seinem durchdringenden Gesang und Raps das Gaspedal in Richtung Höchstgeschwindigkeit
drückt.
Bei ihren mitreißenden Live-Shows auf
dem Southside-Festival 2004, Benztown Catch a Fire 2005 und 2006 und dem
SunXplosion 2005, teilten sich die Bangboys die Bühne mit Hip Hop
Stars wie Cypress Hill und Den Fantastischen Vier und brillierten als
Support von Reggae Größen wie Hans Söllner und Jahcoustix.
Durch zahllose Club-Gigs hat man sich in den vergangenen Jahren eine stetig
wachsende Fangemeinde erspielt. Seit dem Erscheinen ihres zweiten Longplayers
„Blisters of Yesterday“ im Herbst 2005 ist die Band endgültig
auf dem Weg, ihren Status als Insider-Tipp für ein erfrischendes
Konzert jenseits ausgetretener musikalischer Pfade zu verlieren….
Trigon
(Power-Jazz-Psych-Jam-Rock oder: Heavyzenjazz)
Trigon - Marcus Kästner meint in seinem Review:
Trigon zählen mit Sicherheit zu den bekannteren unbekannten
Größen im deutschen Rockuntergrund. Das liegt nicht
nur daran, dass man (zum gegenwärtigen Zeitpunkt) bereits seit 17
Jahren unter diesem Namen zusammen musiziert, oder dass man in der Diskographie
schon 26 Alben auf der Haben-Seite verbuchen kann, oder dass man Plattformen
wie das Internet perfekt zu nutzen weiß um auf sich aufmerksam zu
machen. Nein, es liegt insbesondere daran, dass Trigon eine außerordentlich
gute Live-Band sind....
Ein Trio als Quartett: Die drei Trigonauten
Rainer Lange (Gitarre), Stefan Lange (Bass) und Tihomir Lozanovski (Drums)
haben erst kürzlich Verstärkung durch Thomas Oehler (Keybord)
Band bekommen und jammen allen Widrigkeiten zum Trotz munter drauf los:
Power-Jazz-Psych-Jam-Rock sollte man diese eigenwillige Mischung nennen,
sie selbst nennen es Heavy-Zen-Jazz. Einfache Riffs dienen als Ausgangspunkt
für komplexere Strukturen und verspielten, virtuosen Gitarrensoli.
Die Spielfreude der Band ist neben ihrem technischen Können das große
Plus. Ein Trigon-Konzert versprüht Energie, Spaß und auch einen
gewissen Hang zu verzwickten Details. Trotz aller Power geht es eigentlich
nie einfach nur geradeaus. So ist die Band auch zu einem gerngesehenen
Gast auf diversen Festivals geworden. So waren sie zum Beispiel auf dem
renommierten Art-Rock-Festival, der ProgParade und bereits drei Mal auf
dem Burg Herzberg Festival zu sehen. Ihr bisher größter Erfolg
war das BajaProg-Festival 2005 in Mexicali (Baja California, México)
wo Trigon auf einer wahren Erfolgswelle schwammen. Aus dem Karlsruher
Powertrio wurde durch die Einbindung eines Keyboarders nun, mehr denn
je, eine energiegeladene Formation mit traumwandlerisch sicheren Improvisationen,
die eine orgiastische Mischung aus treibenden Drums, pulsierendem Bass
, kaleidoskopischen Keyboards und einer alles überragenden psychedelischen
Gitarre zelebrieren. Rau und wild und laut und elektrisch und manchmal
sogar düster, reduziert das Quartett seine Musik auf die Essenz,
die sie selbst "HeavyZenJazz" nennen, welche glücklicherweise
jedoch völlig losgelöst von rigiden Genre-Definitionen bleibt:
Humor, Spontanität und ein unwiderstehlicher verspielter Charme sind
das Markenzeichen dieses dynamisch agierenden Quartetts.
Enneri
Blaka (Electro-Funk’n’Roll
)
Eine
grosse Überraschung für alle im letzten Jahr haben die französischen
Enneri Blaka alles daran gesetzt wieder dabe zu sein - da viele von Euch
nach dieser Band gefragt haben - sie sind wieder dabei!
Die Sonderbedingungen des französischen
Musikmarktes scheinen eine gute Voraussetzung für Ideen und Experimente
abseits des anglo-amerikanischen Mainstreams zu sein. Einige dieser musikalischen
Innovationen, besonders jene, die sich dem französischen Chanson
verpflichtet fühlen, haben es immer noch schwer in den meisten europäischen
Ländern. Anderen, die völlig neue Wege gehen, wie zum Beispiel
den Produktionen von „No Jazz“, wird deutlich mehr Aufmerksamkeit
entgegengebracht. Enneri
Blaka (Tracks auf der HP!)gehört nicht nur zu den Anderen, sie
sind auch sehr oft mit No Jazz unterwegs. Die Musik der achtköpfigen
„Familie“ Enneri
Blaka aus Strasbourg sprudelt nur so vor Kreativität und Energie.
Electro-Funk’n’Roll nennen sie ihren Sound, der mit unerhörten
Grooves verschwenderisch durchwirkt ist
.
Die Badische
Zeitug schreibt zu einem Auftriit von Eneri Blaka im Rahmen der Summer
Session in Kehl: Enneri Blaka aus Straßburg stellten das zu Beginn
mit ihrer achtköpfigen Formation eindrucksvoll unter Beweis. Die
Band aus Straßburg bricht mit gängigen HipHop-Klischees und
erzeugt jeden Ton live auf der Bühne. Egal ob Bläserparts oder
funky Orgelsoli jede Note sitzt und grooved perfekt. Diese treibende Break
und Funk Musik in Ergänzung mit einem DJ und einem MC, der durchaus
mehr als nur rappen kann, wird bestimmt noch von sich hören machen.
Äl
Jawala ( Balkan Big Beatz)
Balkan Beatz Oriental Gypsy Soul meets funky Ragga
Flavoured Percussion - Äl Jawala sind keine
Unbekannten für die Freunde des Sommer Nacht und Traum Fest(ivals),
waren sie doch bei den Auftritten der Pentatones 2003 und 2004 dabei -
... Äl Jawala ist ein arabischer Begriff für Reisende und fahrendes
Volk. Mit ihrer Musik bereisen Äl Jawala Raum und Zeit. Sie übertragen
den treibenden Groove des Balkan-Brass und die süße Lebensfreude
der Klezmer-Hochzeitsmusik auf die Rhythmen urbaner Clubkultur.
Mit Percussion, Saxophonen, Bass und Didgeridoo begeistern Äl Jawala
ihr Publikum und tragen die Seele der Zigeuner-Fanfare auf die
Tanzflächen. Orientalische Roma Musik trifft auf Drum`n`Bass, und
traditionelle Melodien des Balkans vereinen sich mit Ragga und Disco-Funk.
Balkan Big Beatz steht für eine frische, originelle Sound-Kultur,
die mit tausenden Zungen spricht: den Slangs urbaner Schmelztiegel - der
Sprache der Reisenden.
LosLos
(Industrial mit spanischen Texten)
Dies ist die Geschichte von fünf Freunden,
die wir aus noch zu erklärenden Gründen nur die 5
Amigos nennen können. Sie beginnt im Jahre 2003 in der alten Minenstadt
Huasca de Ocampo. Dort gehen die 5 Amigos als Söhne deutscher Einwanderer
in die katholische Immigrantenschule Santa Maria de Composto. Schon immer
genossen die Jungs innerhalb ihrer Klasse einen außergewöhnlichen
Ruf. Während die Mehrheit ihrer Altersgenossen für die Ausbildung
zum diplomatischen Dienst vorgesehen war, kannten unsere Helden nur ein
Ziel: Musik.
Die Gründung der Band Ranchos Huevos, zu deutsch
Bauernomelett, war ein erster Schritt. Ein Auftrittsverbot anlässlich
eines Sommerfestes an der streng konservativen Schule sorgte für
einen Eklat. Der düstere Metal-Mex-Sound der fünf Freunde und
textliche Anspielungen auf das Sexualverhalten der unterrichtenden Priester
erbrachten einen sofortigen Schulverweis. Die 5 Amigos hatten jetzt keine
andere Wahl mehr, als sich professionell der Musik zu widmen. Die Ranchos
Huevos wollten auf Tour. Kleine mexikanische Label zeigten sich interessiert
an der Arbeit der 5 Amigos, aber keineswegs bereit, die weitere Entwicklung
zu unterstützen. Die Band spielt unzählige Gigs im ganzen Land.
Mehr als eine volle Scheune und ein paar Pesetas sind selten drin.
Im Juli 2004 sind die 5 Amigos pleite und bereits
am Ende ihrer jungen Karriere. Eine schicksalhafte Sommernacht am See
von Pátzacuaro soll die Geschichte der Freunde in eine völlig
überraschende Richtung drehen. Der Genuss seltener Pilze und diverser
Tequilas lässt einen gefährlichen Plan reifen. Die 5 Amigos
beschließen während der traditionellen Corrida de Torros in
der alten Silberstadt Taxco den Champion der Stiere El Cavallo zu entführen
und mit dem Erlös eine Promotion-Reise nach Europa zu finanzieren.
Der Plan scheint genial und
einfach. Noch nie wurde ein mexikanischer Stier entführt. Die Sicherheitsvorkehrungen
während der Corrida sind entsprechend lasch.
Der Coup gelingt. El Cavallo wird in einer Höhle
in der Nähe von Tapalpa versteckt. 250.000 US- Dollar werden für
seine Freilassung verlangt. Was die 5 Amigos nicht wissen, ist die Tatsache,
dass El Cavallo der Mittelpunkt eines gigantischen Wettskandals ist, der
von führenden Köpfen des mexikanischen Drogenkartells organisiert
wurde. Als die fünf erfahren, wen sie da entführt haben, gehören
sie bereits zu den meist Gesuchten des gesamten Landes. 500.000 US-Dollar
sind bis heute auf die Köpfe der 5 Amigos ausgesetzt. Dadurch erklärt
sich nun endlich auch die hier verwendete Anonymität der jungen Band.
In einer Nacht –und Nebelaktion verlassen
die Freunde mit Hilfe einiger Fans das Land und kurze Zeit darauf auch
den Kontinent.
Im Dezember 2004 lernen die 5 Amigos am Rande eines
Weihnachtsfestivals Bogdan Kopec von Drakkar Music kennen. Kopec ist fasziniert
von der Geschichte und dem unglaublichen musikalischen Potential der jungen
Deutsch-Mexikaner und nimmt sie unter Vertrag. Noch am gleichen Abend
entsteht das Konzept von los LOS, wie sie sich fortan nennen. Internationale
Sommerhits im Metal-Mex-Stil werden ihr Markenzeichen. Ende Juli 2005
erscheint die erste Single „Vamos a la playa" und sorgt für
ein Trendgewitter in der Szene. Jede Zeile klingt wie ein trotzig, rotziges
JETZT ERST RECHT. Für jeden spürbar ist die kompromisslose Härte
der Band nicht nur Pose, sondern Ausdruck des Erlebten.
Bleibt zu hoffen, dass der stetig wachsende Ruf
von los LOS nicht bis nach Mexiko dringt. Denn dann würden die zahlreichen
Sommer-Gigs von los LOS garantiert nicht nur von heimischen Fans besucht,
sondern auch von den Besitzern eines Stieres, der bereits zwei Tage nach
der Flucht unserer Helden an den Folgen eines Schlangenbisses gestorben
ist.
KATHARSIS
(Dark-Metal)
Die lokale Band Katharsis in neuer Besetzung auf
dem Sommer-Nacht und Traum Festival - zur Vorstellung ein Auszug eines
Reviews auf Metal.de:
Es ist regelrecht faszinierend, dass in all den Jahren, in denen man nun
schon Gitarren mit Keys zu einem düsterrockigen Gemisch kombiniert
hat, noch niemand
auf die Idee gekommen ist, seine Band 'Katharsis' zu nennen. Dabei ist
dieser Name doch einer der prädestiniertesten überhaupt für
das Genre! Im alten Griechenland bezeichnete er (unter anderem) die Wirkung
antiker Tragödien, die 'die Seele reinwaschen' sollten und damit
Balsam für das alte geplagte Volk erster Demokratieversuche darstellte
(wörtlich übersetzt: Reinigung). Die Interpretationsmöglichkeiten
für einen solchen Namen in der Neuzeit scheinen dadurch vielfältiger
denn je - und dann hat es tatsächlich so lange gedauert, nach 'Nachtwünschen',
'Dornenreichen', 'Tagebüchern der Träume' oder 'Tränenreichen'
nun endlich diesen geschichtsträchtigen, wie metaphysischen Namen
zu vergeben? Es wird Zeit. Aber was ist das nun für eine Band, die
versucht die Menschheit zu reinigen? Aus dem Süden Deutschlands kommen
sie, zählen fünf Mann und eine Frau, und haben sich mehr oder
weniger klassischem Darkmetal - also einem feinen Genremischmasch - verschrieben.
Die Songs neigen stark zur Überlänge, schaffen es gekonnt mit
der möglichst seltenen Wiederholung des Refrains zu spielen, wechseln
oft zwischen cleaner und verzerrter Gitarre, und springen je nach Lust
und Laune von Genre zu Genre ohne einen roten Faden missen zu lassen.
Der Opener 'Never to Return' wächst dabei dank rockigem Refrain bei
jedem Durchlauf, während das folgende 'Everything's Gone' deutlich
düsterer daherkommt und der Abschlusstrack 'Inner Demons' dank konsequenter
Nutzung eines gottgroovenden 3/4tel Taktes zum Juwel der Demo mutiert.
Und wenn die Truppe auf diesem Weg weiter macht und auch in Zukunft noch
fröhlich Genres miteinander mischt, sehe ich absolut kein Hindernis
für diese Band, denn im Pulk etlicher durchschnittlicher Gothic Demos
sticht diese Platte ohne Zweifel heraus. Jetzt muss es nur noch darum
gehen, aus dem Rohdiamanten 'Kaleidoscope' ein Bandkonzept rauszufiltern
und daraus ein abendfüllendes Album zu machen - ich zumindest würd
mich drauf freuen.
Videoanimation:
dpi72 vs Fez (24h nonsleep prod.)
Anul667 (visual noise)
Djs
Sintex (House, Outside House Floor)
Radiation King (Alternative Mix, Inside)
Disaster (HipHop Floor Outside)
HI-FIYAH SOUNDSYSTEM (Reggae,Ragga,Dancehall, inside Downstairs)
Djane Cane - (Spitalkeller) (World/Elektrobeats)
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